Als Thomas Mann in Bad Gastein zu Besuch war, galt der Kurort als das „Monte Carlo der Alpen“. Heutzutage steht der Kurort leer und wartet vergeblich auf Besucher. Aus diesem Grund sollen Reiseexperten und Trendforscher frischen Wind an den Ort bringen.
In Bad Gastein herrscht heute alles andere als eine gemütliche Atmosphäre oder Luxus für die Kurortbesucher.Verpasst jemand den Zug, dann muss derjenige im teuren Taxi hinterherfahren. Es muss unbedingt etwas getan werden. Wo soll es denn sonst hinführen, wenn kein Funken der alten „Belle Epoque“ im Kurort erhalten geblieben ist. Sollte jemand ein Hotel das aus den alten Zeiten noch erhalten ist betreten, dann wird denjenigen zuallererst eine schwere Holzdrehtür begrüßen. Es riecht nach alter Zeit, die schon längst Vergangenheit ist. Mag sein, dass dies einmal schön war und den Luxus gezeigt hat, doch ist es für die heutige Zeit schier unbrauchbar.
Im untersten Stock findet man ein trockenes Schwimmbecken mit braunen Kacheln. Außerdem findet man ein paar alte Saunen und volle Müllsäcke. Kann da noch jemand daran glauben, dass große Autoren der Literatur hier ihre Zeit verbracht hatten?
Eine Stadt nennen einige den Ort Bad Gastein heute den man früher einmal das „ Monte Carlo der Alpen“ genannt hatte. Der Ort der heute knapp 5000 Einwohner zählt, hat deshalb einige Fachleute zu sich geladen, damit diese neue Ideen an den fast vergessenen Ort bringen. Schließlich muss der Ort seinen Glanz beibehalten, denn einst besuchte Thomas Mann Bad Gastein, auch Liza Minnelli sang vor 30 Jahren in Bad Gastein bei einer Silvestergala. Deshalb darf solch ein Ort den Menschen nicht verloren gehen.